Urlaub

Auf diesem Blog geht es erst wieder am 12.August weiter und bis dahin wünsche ich allen eine schöne Zeit mit hoffentlich dem richtigen Wetter für jeden, dort, wo er ist.

Und jetzt poste ich endlich das tolle Foto, das Reni machte von mir während ich ein #Selfie von ihr und mir machte. Ich weiß nie, wo ich das Foto unterbringen kann und deswegen kommt es nun hierhin :-)

Leni Moretti Photography

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12 von 12 Juli 2014

Den 12. Juli habe ich noch in Wolfsburg verbracht, wo ich mir die Autostadt etwas angeschaut habe. Viel Sonne und heiß und etwas Wind, was mir wenige Stunden Urlaubsfeeling vermittelte.

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Blick vom Ritz Carlton in Wolfsburg in die schöne Parkanlage der Autostadt rein

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Sonnenplätze im Kräutergarten. Das ist ganz nach meinem Geschmack in der Autostadt.

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Auch solche Glasarchitektur beeindruckt mich durchaus. Die Fahrt im gläsernen Sitzfahrstuhl mit Sitzgurten, habe ich mir aber erspart ;-)

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Autostadt. Wolfsburg.

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Spazieren gehen in der Autostadt.

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Spazieren gehen in der Autostadt II

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Der Dufttunnel war großartig.

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Blick auf die Produktionsstätte von Volkswagen

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Latte Macchiato in Wolfsburg schmeckte auch nicht anders :-)

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Mit fantastischem Gebäck etwas gestärkt.

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Dann noch Vitamin C tanken für den Nachhauseweg.

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Und mit dem Autogramm von Sven Elverfeld im Kochbuch geht es dann wieder nach Hause.

 

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Geiz ist geil – es nervt Deutschland!

ACHTUNG: nicht lesen, wenn ihr ein Problem damit habt, dass ich gerade viel Geld für ein Auto ausgebe und auch nicht vorhabe so zu tun, als wäre das nicht viel Geld.

Dieses Jahr steht ja ein neues Auto an. Also so ein richtiges Auto. So eins mit Gaspedal. Mit Blinki Blinki. Und mit viel Media Schnick Schnack.

Bekanntermaßen habe ich ja keine Ahnung von Autos. Es interessiert mich schlichtweg nicht. Ich will von A nach B und zwar ohne in einem Öffentlichen Verkehrsmittel mit schwitzenden Fremden auf Hautkontakt zu gehen. Öffis sind für mich ein Eingriff in meinen persönlichen Raum, den ich zum Wohlfühlen brauche.

Also hatte ich vor einigen Monaten eine Testfahrt mit dem Golf Plus gemacht und den wollte ich dann vor einiger Zeit kaufen. Also ging ich in ein Autogeschäft der Marke Volkswagen.

“Ich möchte ein Auto kaufen.”

“Das freut mich, dann kommen sie mal mit und wir schauen, was ihnen am Auto wichtig ist.”

“Mir ist die Farbe wichtig. Es soll lila sein oder pink. Motor haben die ja alle.”

“Aber so eine Farbe haben wir nicht.”

“Sie können mir kein Auto in lila verkaufen?”

“Nein.”

“Öh”

PAUSE

Ich dann wieder: “Egal wie viel Geld ich ihnen jetzt auf den Tisch lege, sie können mir das Auto nicht in meiner Wunschfarbe lackieren?”

“Natürlich kann man das lackieren in jeder Farbe. Aber das ist soooo teuer. Das können Sie sich nicht leisten.”

WHAT?

Ich kann mir das nicht leisten? Hat VW Kontakt zur NSA? Wussten die deshalb aus meinen Emails, dass ich heute vorbei komme und haben sich direkt mal meine Kontoauszüge angeschaut?

100 Gedanken in Millisekunden, während mir mein Unterkiefer runterklappt und ich es auch nicht mehr verhindern kann. Da sitze ich nun sprachlos mit leicht geöffnetem Mund, schaue mit diesen Gesichtszügen definitiv nicht mehr intelligent oder hübsch aus.

Stimmt. Ich sehe nicht reich aus. Trage keine Markenklamotten. Habe keine Svarowskisteine an irgendwelchen Accessoires. Dabei bin ich reich. Also, finde ich. Und zwar aus 2 Gründen: 1. ich verdiene so viel, dass ich sparen kann und mir dann ein Auto von kaufen kann und 2. weil ich eine Ausbildung machen durfte, gesund bin und zu einem selbstbewussten Menschen erzogen wurde, der alles schaffen kann.

Ich empfinde sowohl das finanzielle, wie auch das Wertesystem als Reichtum.

Jetzt sagt mir dieser Mann, dass ich, die dicke Frau mit dem bunten Batik T-Shirt, nicht reich genug bin.

Es hat lange gedauert bis ich mich nun in den nächsten Autoladen getraut habe. Da mittlerweile der Golf Plus nicht mehr gebaut wird, befinde ich mich nun in einem Mercedesgeschäft.

Vorab: da hab ich ein Auto gekauft. Aber nur, weil ich die Zähne zusammenbiss.

“Ich möchte ein Auto kaufen.”

“Sehr schön. Soll es ein Gebrauchtwagen oder Neuwagen sein?”

“Ich weiss nicht. Können wir nicht überlegen, was das Auto haben soll und dann schauen wir, ob sie einen Gebrauchtwagen haben oder nicht.”

“Ja, aber wenn wir die Ausstattung dann nicht haben, dann müsste es ja ein Neuwagen werden und der ist viel teurer.”

“Ist das schlimm?”

PAUSE <diesmal auf Seiten des Verkäufers>

“Es soll also eine B-Klasse sein und gibt es etwas, was ihnen besonders wichtig ist?”

“Ja. Ich habe im Ausstellungsraum schon gesehen, dass sie ein Lila in der Farbpalette haben. Können wir zuerst schauen, ob sie die Farbe für das Auto da haben, dass ich suche?”

“Gerne …. <sucht> … sehen sie, die Farbe haben wir.”

“Sehr schön, aber geht es auch was heller?”

“Nein.”

“Sie meinen, wenn ich Paris Hilton bin und das Auto in einem besonderen Ton möchte, dann sind sie nicht in der Lage mir einen Mercedes hinzustellen in der Farbe die ich möchte?”

“Gehen tut das. Aber das sind unglaubliche Preisaufschläge. So viel kann einem doch keine Farbe wert sein.”

“Hm….”

<Er erklärt mir nun die Preisaufschläge für Farben und warum es die enormen Unterschiede gibt und ich bin zufrieden und habe das endlich verstanden>

“Vielleicht sollten wir über den Motor reden…”

“Interessiert mich nicht. Können wir über Multimedia Schnick Schnack reden?”

“Gerne”

<Er erläutert nun das Navi, dass standardmäßig im Auto ist>

“Das ist ja nett, aber gibt es mehr?”

“Natürlich, aber das große Command System bauen wir eigentlich nur bei den großen Autos ein. Die Käufer der Kleinen wollen es eher günstig haben.”

“Hm … aber es geht?”

“Ja.”

“OK. Dann erklären sie es mir doch bitte, damit ich mich entscheiden kann.”

Er erklärt nun für mich atemberaubende Dinge. Ich wähne mich kurz vor dem Durchbruch ins Perry Rhodan Zeitalter und spüre eine leichte Erregungskurve.

—————————

Fazit: ich finde es so anstrengend dauernd nur “billig” verkauft zu bekommen. Das war schon früher bei der Radreparatur so. “Klar können wir das, aber das ist doch günstiger, wenn sie das schnell machen.” JA; ABER ICH HABE KEINE AHNUNG; ES INTERESSIERT MICH NICHT UND DIE VERFICKTEN 15 DM GEBE ICH GERNE DAFÜR AUS; DASS ICH MICH NICHT STRESSEN MUSS.

Warum ist es so schwer mein Geld auszugeben, wenn ich nach einer guten Beratung davon überzeugt bin, dass ich das möchte, weil ich einen Mehrwert sehe?

Ganz ehrlich? Ich hab jetzt schon Angst vor dem nächsten Autokauf in 10 Jahren.

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22 Monate

22 Monate hat es hier ununterbrochen Beiträge gegeben und nun habe ich endlich meine erste Schreibblockade. Ich schreibe viel. In meinem neuen Job als Community Managerin schreibe ich viel im Forum. Ich schreibe mit neuen Kollegen, mit meinem Team und mit noch Unbekannten, die ich für das ein oder andere gewinnen möchte.

Privat schreibe ich auch viel.

Zuallererst twittere ich. Ständig 140 Zeichen raushauen. Auf dem einen Account geht das mal einfacher als auf dem anderen. Beruflich findet man unter @FoodJoyKarin viel #Chefkoch (mein neuer Arbeitgeber) und viel Essen und auf @bonngehtessen findet man natürlich nur die für Bonn relevanten Themen, die einen Hamburger eher weniger interessieren. Und auf dem Privataccount haue ich wie üblich alles raus, was gerade im Kopf ist ohne Rücksicht auf Verluste.

Wer 140 Zeichen nicht als Schreiben empfindet, hat es entweder noch nie über einen langen Zeitraum selber versucht oder hat einen gänzlich anderen Zugang zum Schreiben, als ich den wohl habe.

Haus Lerbach

Haus Lerbach

Dann schreibe ich für Bonngehtessen ja noch viele Rezensionen und Interviews. Und Interviews werden erstmal vorgeschrieben, dann grob Korrektur gelesen und dann geht es an Feinschliffe. Dazu muss dann die Werbung hierfür auch auf Facebook organisiert werden. Zudem gibt es noch einen Blog in dem ich alle paar Tage zu einem Spezialthema blogge und einen tumblr, den es zu befüllen gilt.

Man kann also nicht sagen, dass ich gerade nicht schreiben würde.

Auch hier mangelt es mir nicht an Themen. Vielleicht eher an Muße oder dem Drang besser zu werden und plötzlich den eigenen Ansprüchen nicht mehr zu genügen.

Ich möchte über Body Blaming oder Fat Shaming schreiben, da ich immer wieder Tweets auch von mir geschätzten Menschen lese, die mich aufregen und die mit Sicherheit nur einer Unsicherheit entspringen. Seit Wochen mache ich Screenshots um sie dann in das Thema einzubinden, finde aber keinen richtigen Anfang, weil ich nicht wirklich weiß, was meine eigene Kernaussage ist.

Sehr viel zu erzählen gäbe es auch von der Traumreise. Meine Mutter machte eine kleine Erbschaft und gab jedem Kind etwas und ich überlegte, ob es für den nächsten Kühlschrank (bald fällig, der Aktuelle wummert schon ganz komisch) angelegt wird und die ein oder anderen Kleinigkeit und habe dann beschlossen, dass ich es in Besuche von Sterne Restaurants investiere. Jetzt bei der Halbzeit merke ich, dass ich das sehr gut investiere, denn ich lerne so viel über Essen und mein Geschmack verändert sich und meine Ideen und für Bonn geht essen ist das durchaus viel wert und gibt mir auch erstmal ein Bild von Kompetenz.

Interessant wäre bestimmt auch für den ein oder anderen darüber zu lesen, wie ich mit Bonngehtessen auch Geld verdiene (kann ich nicht von leben und es ist nur sehr wenig, aber Freunde assoziieren es direkt mit “Du lebst also vom Essen gehen” ) und das, obwohl die Seite noch immer werbefrei läuft, YEAH, aber es interessante Nischen gibt, wie z.B. für Firmen Broschüren schreiben mit Restaurant- und Viertelbeschreibungen für die Mitarbeiter, die neu in die Stadt ziehen und solche Dinge. Auch zu den Kommentaren a la “mit essen gehen möchte ich auch mal Geld verdienen”, würde ich gerne was schreiben :-)

Dschungel

Dschungel

Zudem brenne ich darauf, euch endlich neue Fotos vom Balkon zu zeigen. Schon Ende Juni und noch kein Update. Jetzt noch ein Regenwochenende, dabei möchte ich Fotos natürlich im strahlenden Sonnenschein machen. Die Kapuzinerkresse war z.B. eine super Idee, die ich aber anders umsetzen muss. Perfekt ist auch der sibirische Oregano und der Kaskadenthymian. Aber hey … ohne Fotos nur halb so schön zu erzählen.

Dann gibt es natürlich auch immer das unendliche Thema “Männer” über das ich schreiben kann. Letzthin musste ich unfreiwillig über die Frage “Warum bist du Single?” nachdenken. Eine Frage, die ich doof finde und über die es sich lohnt mal zu schreiben. Was will der Fragende eigentlich wissen? Denn warum ist man schon Single? Weil man halt gerade niemanden liebt und / oder nicht zurückgeliebt wird. So einfach :-) So einfach wie die Frage “Warum bist du so dick?” Na, weil ich mehr Kalorien zu mir nehme, als ich verbrenne. Das ist einfache Mathematik.

Zudem will ich mit meinem Kartoffelsalat an einem Kartoffelsalatevent teilnehmen. Dafür müsste ich den Kartoffelsalat aber neu in einem Beitrag hier bewerben, obwohl es dazu ja schon einen Beitrag gibt. Das finde ich doof. Also mache ich doch wieder nicht mit.

Und das Schlimmste ist, dass ich seit 16 Monaten etwas über 3D Druck im Foodbereich schreiben will und es immer noch nicht getan habe. Dabei ist das soooooo spannend!

Stattdessen nähert sich das Quartalsende und meine Bücherliste steht dann ja wieder an und ich schäme mich, weil ich glaube, ich habe NIX (0=NULL), wirklich nix, gelesen. Ich bin dauernd arbeiten. Mal beruflich arbeiten, mal privat arbeiten, aber irgendwie immer arbeiten und mit wenigen Momenten war es auch einfach nur schön in den letzten Monaten.

Also sitze ich weiter hier und starre auf das Blog für das es so viel Inhalt gibt, den ich gerade nicht runtergeschrieben kriege und warte auf die kleine Begegnung, die alles sprudeln läßt.

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Fotos mit dem Samsung Note3

Das Note3 ist schon länger auf dem Markt und somit brauche ich euch keine langweiligen Vergleiche erzählen. Techis können das viel besser und haben das ja schon tausendfach gemacht.

Als die Samsung Galaxy Reihe auf den Markt kam, bin ich ja direkt vom iPhone umgestiegen auf die Reihe. Seitdem es dann die Galaxy Note Reihe gibt, stieg ich auf die um. Ich dürfte die klassische Zielgruppe sein. Ältere, wo die Sehfähigkeit nachlässt bzw. ich gehe ja mit Smartphone nur ins Netz und schaue mir Sachen an, schreibe, recherchiere und mache Blödsinn. Telefonieren tue ich ja nur 1 Mal die Woche damit, wenn ich meine Mutter anrufe.

Ihr wisst ja: telefonieren  WAAAAAAAAAAAH

Wie ihr auch wisst, bin ich die schlechteste Fotografin der Welt. Wer erinnert sich nicht an mein leckeres Essensfoto, dass meine Schwester mit Maden an Kuhkotze titulierte oder dem Fakt, dass ich es schaffte nach vielen Monaten Nepal mit 3 Fotos zurück zu kommen, weil ich Fotoapparate so furchtbar finde.

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Maden an Kuhkotze bzw. lila Gnocchi an Petersilienpesto-Creme

Für Menschen wie mich wurden Smartphones erfunden. Plötzlich kann ich Fotos machen und mache auch noch eine Masse an Fotos, dass ich mich doch vor 20 Jahren zu Nachwuhs hätte entschließen sollen, damit mal jemand meine Fotos anschaut. Naja, Glück gehabt, dafür wurde dann Twitter erfunden und nun schaut ihr meine Fotos an :-D

Im Ernst: das war das erste Foto mit dem Samsung S2, das ich bis heute sensationell finde. Das ist ein SMARTPHONE FOTO!

Bartblume 2012

Bartblume 2012

Seitdem hat sich die Fotoqualität des Samsung Galaxy konstant weiter entwickelt. Aber es ist das Note 3 bei dem ich mal wieder ausraste. Die Verbesserungen sind hier in Nischen und beim Format passiert. Für passionierte Instagramer wie mich etwas gewöhnngsbedürftig, aber da werde ich mich noch dran gewöhnen.

Es folgen nun eine Menge Fotos, die nicht unbedingt tolle Motive haben, aber enorm sind für die äußeren Umstände wie “dunkel”, “in einer Sporthalle bei Laserlicht”, “Makros” etc. Da hat sich einiges getan!

Im RosaLu gegen das Licht fotografieren. Kein schlechtes Ergebnis dafür.

Im RosaLu gegen das Licht fotografieren. Kein schlechtes Ergebnis dafür.

 

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Portrait. Danke an @johannes dafür.

 

Architektur: Einfach mal die Sparkassenaußenfassade außen noch fotografieren.

Architektur: Einfach mal die Sparkassenaußenfassade außen noch fotografieren.

 

Einfach mal den kleinen Laden fotografieren von dem alle immer glauben, dass er nicht mehr lange steht. Steht immer noch ;)

Einfach mal den kleinen Laden fotografieren von dem alle immer glauben, dass er nicht mehr lange steht. Steht immer noch ;)

 

Mal schauen, was man aus der Tastatur noch rausholen kann.

Mal schauen, was man aus der Tastatur noch rausholen kann.

Diese Küche ...

Diese Küche …

Tolle Perspektive, die ich mich früher nie getraut habe.

Tolle Perspektive, die ich mich früher nie getraut habe. Paßt aber jetzt mit dem Note3 oder?

 

Food sieht gut aus wie immer

Food sieht gut aus wie immer

 

Das flasht mich am Meisten: scharfe und recht gut belichtete Fotos in der Könarena beim Autoball. Das sah in den letzten Jahren anders aus!

Das flasht mich am Meisten: scharfe und recht gut belichtete Fotos in der Könarena beim Autoball. Das sah in den letzten Jahren anders aus!

Bei so einer Beleuchtung und Weite ... tolle Smartphone Fotos.

Bei so einer Beleuchtung und Weite … tolle Smartphone Fotos.

Die erste Blüte des Eiskraut kriecht raus ...

Die erste Blüte des Eiskraut kriecht raus …

Die Heliotrop von oben

Die Heliotrop von oben

Ich bin sehr begeistert von den Fotos.

 

 

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Geschmorte Salatgurke

Meine kulinarische Erstprägung geschah durch meine pfälzer Mutter und somit sind mir Schmorgurken erstmal gänzlich unbekannt und unheimlich. Ich kenne Gurke traditionell nur als Salat. Eine warme Gurke … wollte ich das wirklich?

Aber das Rezept aus dem Internet sprach mich so an, dass ich es nach kochte und sagen muss: spitze. Es trifft geschmacklich meinen Gaumen und auch zeitlich und wird in die Liste meiner Fast-Food Rezepte aufgenommen, weil es echt schnell geht.

Hier schon mal die Zutaten im Überblick:

Zutaten für das Gericht

Zutaten für das Gericht

Für 1 Portion (und auch 2, dann einfach nur 2 Steaks und eine größere Gurke nehmen und in meinem Fall dann den ganzen Bund Koriander):

  • 1 kleinere Salatgurke
  • 1 (Hüft)steak
  • 1 rote Chili (farblich auch wichtig)
  • kleines Stück Ingwer (Größe der Fingerkuppe des kleinen Fingers ungeschält)
  • 2 Frühlingszwiebeln aus einem Bund rausgezogen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zitrone
  • 1 Bund Koriandergrün
  • 2 EL Sojasauce
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Öl
  • Salz und Pfeffer

Wenn alle Zutaten auf dem Tisch liegen, vorher fängt man nicht an zu kochen, dann geht es jetzt ans klein schnippeln. Das sah dann bei mir so aus:

2014-05-02__Asiatisch geschmorte Gurke_Zutaten klein geschnitten

Das Rindfleisch in schöne Streifen schneiden (1 teures und gutes Messer sollte man in der Küche haben). Die Gurke kann man auch ganz schälen und nicht so streifig, denn tatsächlich sieht man das Muster später nicht mehr und damit ist es sinnlos :-) Chili klitzeklein schneiden und den Ingwer ebenfalls. Frühlingszwiebeln in kleine ruinde Scheibchen und den Koriander grob hacken und die Zitrone schon mal halbieren.

Sämtliche benötigten Flüssigkeiten sollten schon am Herd stehen und dann geht es los und ist auch schon gleich fertig. Das Fleisch scharf anbraten (also erst in die Pfanne geben, wenn die ordentlich heiß ich) und Salz und Pfeffer darüber geben. Dann rausnehmen.

Schnell direkt die Gurken in die Pfanne werfen und dann Ingwer, Knoblauch und Chili hinterher. Ca. 3 Minuten anbraten und wenig rühren. Nun nach und nach alles andere hinzugeben: Frühlingszwiebeln, dann die Zitrone auspressen. Zuerst die Halbe und wenn ihr es noch zitroniger haben wollt, dann nach dem ersten Abschmecken noch mehr. Dann die Brühe und die Sojasauce und schließlich wieder das Fleisch rein. Noch ca. 3 Minuten zusammen schmurgeln und dann ca. den halben Bund Koriander drüber, einmal umrühren und servieren. (Nutzt den Koriander, Chili, Ingwer in den Mengen in denen ihr es lecker findet. Vielleicht ist die angegebene Menge Chili und Ingwer zu scharf und ihr fangt erst mal mit der Hälfte an. Nähert euch langsam eurem Geschmack, der euch wohlige Zufriedenheit bringen soll.)

So sieht das Resultat bei mir aus:

2014-05-02_Asiatisch geschmorte Gurke_002

Wer doch Zeit hat, der macht noch Reis dazu. Wer noch Brot im Haus hat, ist eine Scheibe Brot dazu und mir hat es auch ohne Reis und Brot sehr gut geschmeckt.

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2 Wochen bei Chefkoch

Die ersten 2 Bürowochen bei Chefkoch sind nun um. Eine neue Lebensphase hat angefangen und das finde ich sehr spannend. Spannend, mich zu beobachten.

Ich bin sehr aufgeregt, weil ich große Chancen damit verbunden sehe. Nein, keine “Karrierechancen”. Aus dem Alter bin ich nun raus und will nicht mehr. Im Gegenteil kommen meine alten Ideale aus den 20ern wieder hoch und ich will wieder verändern. Anpacken, verändern, brennen für Ideen. Geändert hat sich, dass meine Persönlichkeit gewachsen ist. Im Vergleich zu einem Alter von 25 Jahre, ist sie nun 20 Jahre reifer geworden und das ist ein verdammt gutes Gefühl.

Ich werde allen Kollegen vorgestellt und habe natürlich 5 Minuten später schon keine Ahnung mehr, wer wer ist. Da wird aus Ralf Guido und wie viele Martins es gibt, wird mir auf immer ein Rätsel bleiben. Zumindest glaube ich das am ersten Tag. In meiner Stufe war ein Martin … wir haben ihn sehr geliebt alle, aber sehr schmeichelhaft wäre seine Umschreibung nicht, also verzichte an dieser Stelle auf einen Vergleich.

Was macht man als Nächstes so als Neuling, wenn man Head of Community ist? Na, ich lese einfach mal. Ich lese interessante, bekloppte, lustige, lehrreiche Threads im Forum und lerne die Community kennen, die einen Großteil meines Jobs ausmacht. Da sind unterschiedlichste Menschen, aber sie alle eint, dass sie recht viel und recht gerne kochen. Da gerät man bei der Diskussion um Weiß- oder Rotwein schon mal in Wallung und beim amerikanischen Käsekuchen kann kein Quark enthalten sein, da der Amerikaner an und für sich ja keinen Quark kennt. Aber die süßen Törtchen und ihre wunderbaren Verzierungen lassen dann alle wieder in verzücktem “Aaaaaaw” erstarren :-)

Food ist die neue Religion dieser Gesellschaft, stand letzthin irgendwo geschrieben und so verwundert es nicht, dass bei Chefkoch kontinuierlich Stellen ausgeschrieben sind und die Community wächst. Immer mehr Menschen tauschen sich und aus und es wird professioneller und hübscher und trotzdem bleiben für die Studenten oder Anfänger oder die Resteverwerter noch genügend Ecken um sich wohl zu fühlen. Das gefällt mir.

Ich sitze in dem Büro direkt neben der Küche. Das ist furchtbar. Man muss immer essen und trinken, wenn etwas bei Foto Shootings übrig bleibt. Smoothies, die als Hintergrund für Cocktails dienen, Kekse …. und ich bin erst 2 Wochen da.

Als man mich damals gefragt hatte, ob ich nicht zu Chefkoch kommen möchte, hatte ich unter anderem gesagt: Nie wieder für ein Unternehmen arbeiten in dem ich an einer Windowsmöhre sitze und meine privaten Devices nicht synchronisieren kann. Das Problem hat man in diesem Internetunternehmen gar nicht verstanden und natürlich sind meine privaten Devices bereits synchronisiert und an der Windowsmöhre sitze ich nur bis das Mac Book da ist und dann an die 2 Monitore angeschlossen wird. Das ist so eine Erleichterung.

Ich kann arbeiten, wann ich will. Zumindest theoretisch. Praktisch merke ich sehr schnell, dass diese Internetfirma das typische “Arbeiten wann und von wo du willst” überhaupt nicht praktiziert. Ob es ginge oder nicht, kann ich nicht sagen, weil ich noch gar nicht gefragt habe, da ich im Büro bin um die Kollegen alle kennenzulernen. In so einer Anfangsphase fände ich Homeoffice bzw. Anywhere-Office schwierig. Aber im Verglich zu meinem letzten Job und vor allem zu meiner Idealvorstellung, finde ich es extrem merkwürdig.

Wollen junge Menschen wieder in Büros sitzen von 10-19 Uhr? (Später als meine Elterngeneration, aber sonst identisch.) Die sind ja auch alle so extrem konservativ in Sachen Beziehung im Vergleich zu meiner Generation (Wer 2 Mal mit der Gleichen pennt, gehört schon zum Establishment) :-)

Vielleicht war der Traum vom lustgetriebenen Arbeiten ja wirklich nur ein kurzer Blitz, der am Horizont aufschweifte. Vermutlich wird mich das Thema nicht loslassen und meine Vorgesetzten dürfen nun schon mal seufzen :-)

Irgendwie ist es gemütlich bei diesen Chefköchen. Ein junges Team in dem ich mal eben die Älteste zumindest am Arbeitsort Bonn sein dürfte. Die Leute fangen zwischen 8 – 11 Uhr an zu arbeiten und Aufgaben scheinen klar verteilt zu sein. Man begegnet sich freundschaftlich.

Ich mag es gemütlich in der Küche zu stehen und kurz zu plauschen und etwas vom Leben meiner Kollegen mitzubekommen.

Ich mag es, dass ich hier, wenn ich etwas wissen möchte, kreieren möchte einfach zum entsprechenden Kollegen gehe, wir darüber reden und dann geht es an die Umsetzung. Ich muss nicht erst Prozess A in Phase 5 befolgen, dann 3 Formblätter ausfüllen mit Durchschlag um dann 1 1/2 Jahre durch 4 Gremien laufen, die mir dann eine Zusage geben, wenn ich schon längst intern den Job gewechselt habe und mein Nachfolger gar nicht mehr weiß, worum es geht.

Ich mag es, dass ich das Gefühl habe, hier gleichberechtigt kommunizieren zu können und nicht einen auf den Deckel zu bekommen, wenn ich mit X rede, weil ich dann K und M in der Hierarchie übersprungen habe und damit das Machtgefüge bröselt.

Auch in den 2 Anfängerwochen ist nicht alles rosa, denn ich mache mir bei dem aktuellen Wachstum viele Gedanken darüber, was hier nun an Formalitäten und Prozessen eingeführt werden wird, weil es langsam aber sicher zu groß wird. Das ein oder andere gefällt mir, was ich an Veränderung sehe und vor dem ein oder anderen graut mir.

Endlosdiskussionen, die männlichem Machterhalt dienen sind mir ein Gräuel. Aber ich werde damit neu umgehen können in einer gänzlich anders tickenden Firma und darauf freue ich mich und sehe viele Chancen für mich, mich in diesem neuen Firmenkulturgefüge zu ändern und neu lernen zu kennen. Und das gefällt mir wieder. Was ist weibliche Führungskultur? Ein Thema mit dem ich mich sehr auseinader setzen möchte und meine Markierungen hinterlassen möchte. Wenn ich nur wüßte was es genau ist :-)

Kollegin Anne würde nun sagen “Deine Oma hat Führungskultur.” :-)

 

PS: Und was ich als Head of Community bei Chefkoch so mache, werde ich bestimmt in den nächsten Wochen berichten. Hier oder bei Chefkoch.de

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12 von 12 Mai 2014

Endlich wieder der 12. des Monats und ich bin schon ganz aufgeregt zu sehen, wie sehr sich der Schmetterlingsflieder im Vergleich zum Vormonat verändert hat.

Der Tag fing mit dem üblichen Stau auf der Südbrücke an.

Der Tag fing mit dem üblichen Stau auf der Südbrücke an.

 

Vom Parkplatz zu meiner Büro Eingangstür laufe ich dann an diesem schönen Minarett in Bonn vorbei.

Vom Parkplatz zu meiner Büro Eingangstür laufe ich dann an diesem schönen Minarett in Bonn vorbei.

Gelernt habe ich an Tag 1, wie man Wasser in die Kaffeemaschine füllt und Bohnen und wo die Bohnen stehen.

Gelernt habe ich an Tag 1, wie man Wasser in die Kaffeemaschine füllt und Bohnen und wo die Bohnen stehen.

Ach so ... das hier ist mein neuer Arbeitsgeber

Ach so … das hier ist mein neuer Arbeitsgeber

 

Und auf diesem schattigen Plätzchen steht mein Auto nun tagsüber.

Und auf diesem schattigen Plätzchen steht mein Auto nun tagsüber.

 

Zu Verdursten scheint man am neuen Arbeitsplatz schon mal nicht.

Zu Verdursten scheint man am neuen Arbeitsplatz schon mal nicht.

 

Und so sah der Schreibtisch beim Verlassen heute abend aus.

Und so sah der Schreibtisch beim Verlassen heute abend aus.

 

Auf dem Balkon tut sich eine Menge und das rechts ist die Lakritztagetes.

Auf dem Balkon tut sich eine Menge und das rechts ist die Lakritztagetes.

 

Schnell ins Nagelstudio und morgen kann ich dann den Nagellack von Cinzano ausprobieren, den wir im Büro haben :-)

Schnell ins Nagelstudio und morgen kann ich dann den Nagellack von Cinzano ausprobieren, den wir im Büro haben :-)

Noch schnell am Bücherschrank vorbei, aber da war nix aufregendes drin.

Noch schnell am Bücherschrank vorbei, aber da war nix aufregendes drin.

 

Ein Blick nach links und tief seufzen, weil ich an so einem tollen Fleck dieser Erde lebe.

Ein Blick nach links und tief seufzen, weil ich an so einem tollen Fleck dieser Erde lebe.

 

Und dann der ein oder andere Cocktail mit dem ex-Chef.

Und dann der ein oder andere Cocktail mit dem ex-Chef.

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Die Kohlmeise und die Melisse

Im letzten Jahr habe ich Minze und Melisse in Balkonkästen und einen Blumentopf gepflanzt, was bestimmt zu Kopfschütteln bei den wissenden Gärtnern führt. Melisse und Minze treiben so unglaublich aus, dass eigentlich alles außer einer riesigen Wiese diese Pflanzen total einengt. Ich hatte also einen sehr buschigen Blumenkasten, der nicht mehr zu sehen war.

Und dann kam die Kohlmeise. Da war nirgends Platz. Aber sie flog den Blumenkasten an und landete irgendwie auf einem Stengel und ich hatte Angst und dachte “Das klappt doch nie”. Ich sollte denen, die Ahnung haben, vertrauen und die Kohlmeise hat mehr Ahnung von geeigneten Landeplätzen in Blumenkästen, als ich es je haben werde.

Da saß sie und schubberte sich an der Melisse. Also, so sah es zumindest aus. Es sah aus, als ob sie ein Bad nahm in den Blättern. Ich stellte mir vor, wie sie von dem schönen zitronigen Duft umhüllt nach Hause fliegt in ihr entstehendes Nest und der Kohlmeisenmann sie begrüßt und binnen Sekunden sehr erregt ist und die beiden dann eine schöne Minute in ihrem Nest haben.

In den folgenden Tagen sah ich sie immer wieder. Eifrig die Blätter abzupfend, vor allem die jungen Triebe oben. Mit denen flog sie dann weg und kam später wieder. Die Minz- und vor allem Melisseblätter wurden also für den Nestbau benötigt, so schien es mir.

Wie hat man sich das vorzustellen? Die kleinen Kohlmeisen schlüpfen aus ihren Eiern und sind umgeben von einem wohlduftenden Nest? Ist das nicht ein bißchen viel an Dufteindrücken direkt nach der Geburt? Ich bin da ja komplett überfordert. Aber diese spezielle Kohlmeise scheint da anders zu sein.

Der Kohlmeisenstar auf meinem Balkon

Der Kohlmeisenstar auf meinem Balkon

Die Melisse ist auch dieses Jahr schon gepflanzt und treibt prächtig. Und da kam sie wieder. Die Kohlmeise. Und es dauerte nur Sekunden und ich lachte wieder. Es ist so putzig, wie sie an diesen weichen Stengeln hängt und vollkommen hysterisch in diesen Blättern rumpickt. Oder wenn sie quasi unter der Melisse landet und sich dann an den Ästchen schubbert.

Die Esoteriker sagen, dass die Kohlmeise mehr Verspieltheit und Freude und Humor ins Leben bringen will. Zumindest wenn ich sie still beobachte, klappt das, wenn sie da in meinem Balkonkasten sitzt. Ich kann sie so gut verstehen. Ich mag ja Zitronendüfte auch so gerne.

Darüberhinaus ist die Kohlmeise ein Bote von Glück und Erfolg, wenn sie einem im Traum erscheint. Sie ist mir noch nicht dort erschienen. Aber bei so viel Glück und Erfolg, wie ich aktuell habe, müssten es ganze Kohlmeisenschwärme sein, die durch meine Träume fliegen.

Also war die Kohlmeise letztes Jahr keine Ausnahme. Kohlmeisen scheinen Zitronenmelisse zu lieben. Hoffentlich merke ich mir bis nächstes Jahr, dass ich wesentlich mehr Zitronenmelisse für die Kohlmeisen anbauen muss.

 

„Die Kohlmeise ist von der Blaumeise dadurch zu unterscheiden, daß sie blau ist.“  Johann Georg August Galletti

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Mein Balkon in KW17 2014

Meine Begeisterung für Gartenarbeit hält sich enorm in Grenzen. Also praktisch. Theoretisch finde ich das spitze. Mein Balkon in der neuen Wohnung geht nun ins 3. Jahr und ich bin nach wie vor Herrin der Dinge und entwickle viel weiter.

In Jahr 1 habe ich einfach irgendwas angepflanzt, hauptsache keine hochgezüchteten Pflanzen, die keinen Nektar mehr haben und den Bienen und Schmetterlingen den Tod bedeuten. Ein bißchen wollte ich Schmetterlinge fördern mit meinen Pflanzen, aber das war sehr unausgegart. Tatsächlich ist “Schmetterlingsförderung” eine Schnapsidee, wenn man auf einem Berg oben auf dem Plateau wohnt. Das begreift jeder, wenn er da so Tag für Tag sitzt, keine Schmetterlinge kommen, aber dafür andauernd Wind weht. Mal nur ein Lüftchen, aber meistens doch ein Wind und öfter auch mal sehr dolle Winde und ein paar Stürme gibt es dann auch noch. Da verweht es die Schmetterlinge. Klar suchen die sich lieber Regionen, wo sie nicht im Dauerwind sind.

2012 im Juni

2012 im Juni

Jahr 2 wurde ich also mutiger und hatte die neue Strategie, die da hieß: Bienen und Hummeln und Marienkäfer. Für die Marienkäfer wurden Tannenzapfen hinter kleinem Draht in ein Holzhaus gesteckt als Brutstätte. Die Pflanzen wurden nun ausgesucht entsprechend der Begierde, die Hummeln und Bienen angeblich haben und natürlich auch hier wieder nur Pflanzen, die die Tiere auch ernähren können. Da war ich dann doch um Einiges zufriedener. Vor allen Dingen habe ich mit vielen Kräutern experimentiert und auch einfach mal Dinge gepflanzt, die ich nicht kenne, egal ob für Blumenkästen geeignet oder nicht.

Jahr 3 ist nun gekennzeichnet von Planung durch und durch :-)

Vorne zur Straße hin, setze ich Pflanzen, die eher hängend sind und in den nach Innen gewandten Teil des Blumenkastens kommen dann stehende Pflanzen. Der Fokus ist nach wie vor auf Bienen und Hummeln, denen ich Nahrung bieten möchte und das Marienkäferhotel steht natürlich auch noch auf dem Balkon. Ich werde das erste Mal in diesem Jahr versuchen (auch) Pflanzen aus Samen zu ziehen und andere werden gepflanzt. Wichtig waren mir viele Kräuter, weil die Hummeln und Bienen dann abgehen und tendenziell mag ich es eher rosa-lila lastig und nicht orange-mediterranfarben.

Hier nun die Pflanzen, die bereits aus den Samen wachsen mit dem Stand dieser Woche. Man sieht, dass der Schopfsalbei (hängend) wie bescheuert keimt und wächst, genauso wie der thüringische Koriander. Kapuzinerkresse (hängend) ist kein Problem. Der russische Koriander kommt langsam und von der knolligen Seidenpflanze sehe ich heute den ersten Keim. Wie ich das alles vorgezogen habe und so? Ach Quatsch … in der Natur wird auch nix vorgezogen. Rein in den Blumenkasten, Erde leicht drüber und immer feucht halten :-)

2014_04_25_Balkonsamen_02

Bisherige Knaller auf meinem Balkon in 2012 und 2013 waren der Koriander der von den Schwebfliegen vergöttert wird und der Oregano, den man vor lauter Hummeln nicht mehr sieht.

Deswegen gibt es in diesem Jahr 2 neue Koriandersorten (Samen) und 2 neue Oreganosorten, die ich ausprobieren werden.

 

 

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